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(898) Margot Beumer
Di., 4 November 2014, 08:48Uhr

Hallo liebe Pfotenfreunde,

ich glaube jetzt müssen wir erst einmal spenden so traurig alles ist, dass die Arbeiter ihr Geld bekommen, bitte jeder ein paar Euros dann ist wenigstens der Oktober finanziell gesichert.
Ich werde heute für den Lohn überweisen.
Traurige Grüße für alles was da passiert.
Margot

(897) Sabine
Di., 4 November 2014, 07:49Uhr

Liebes Pfotenfreunde-Team,

vielen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Fragen. Es war mir schon klar, dass auch Sie sich schon seit langer Zeit den Kopf zerbrechen, wie man den Hunden in der Tötung und natürlich auch denen, die noch auf den Straßen leben, helfen kann. Sie verfügen ja über noch viel mehr Hintergrund- und Insiderwissen als wir, die wir hier im Gästebuch leben. Um so größer ist mein Respekt davor, dass Sie angesichts der Hoffnungslosigkeit der Lage noch nicht mutlos geworden sind und "die Brocken hingeschmissen haben". Bei unsereins, bei denen sich in dem dringlichen Wunsch helfen zu wollen ja schon so etwas wie Hilflosigkeit einstellt, schießen die Ideen und Gedanken dann ja schnell mal ins Kraut. Am liebsten würden wir alle nach Slatina fahren und die Tötung mit bloßen Händen niederreißen um die Hunde zu befreien..... Und dann? Dann kommen die ganzen Probleme(medizinische Versorgung, Kastration, Unterkunft, Futter, Vermittlung) die Sie so ausführlich beschrieben haben. Auch wenn man einsehen muss, dass wir das Problem der Tötung leider (vorerst) nicht werden lösen können ist es wichtig, das zu tun, was man aktuell tun kann: Den Mut und die Hoffnung nicht verlieren, Petitionen unterschreiben und Geld an den Verein spenden.

(896) Renate Gantner
Mo., 3 November 2014, 20:10Uhr

Hallo. ... wie suchen seit Wochen für die liebe Rosi und Yoda ein Zuhause. Da diese beiden Hunde in den Augen VIELER MENSCHEN nicht attraktiv sind.. haben sie kaum eine Chance vermittelt zu werden. Bitte bitte helft uns damit Rosi (alte Hundedame) und Yoda ein warmes sicheres Zuhause bekommen und noch v o r dem Winter ausreisen können. ... danke und ganz liebe Grüße aus Niederbayern

(895) Sabine
Mo., 3 November 2014, 15:01Uhr

Noch mal eine andere Frage. Unter der Rubrik "Spendenshop" auf dieser Website steht schon immer "demnächst hier". Woran liegt das? Gibt es nicht genug Spendenartikel zum Verkauf oder fehlt es an personeller Unterstützung, etc ....?

Kommentar:


wir arbeiten schon seit längerem an einer neuen Webseite, da unsere jetzige einige Defizite hat, wie z.B. den Spendenshop. Das sind Programmiersachen, die können wir nicht selber machen. Es lohnt sich leider auch nicht, diese hier noch zu programmieren, da es einige Probleme mit der Seite gibt, wir können z.B. keine Links hier einstellen und auch "rutschen" die Hunde von der Homepage, wenn es zu viele sind. Wie derzeit bei den Hündinnen unter 30 - 50 cm.

Es ist ein Zeitproblem sich intensiv auch darum zu kümmern. Wir hoffen dies jetzt über den Winter in Angriff nehmen zu können, damit wir mit der neuen Webseite an den Start gehen können. Dies ist ein großer Aufwand, da wir alle Daten, alle Hunde plus Bilder neu einstellen müssen.

Das Pfotenfreundeteam

(894) Sabine
Mo., 3 November 2014, 13:14Uhr

Sicherlich kann man das große ganze Problem der streunenden Hunde und der Todeslager nur langfristig und mit Hilfe der Politik und einem Umdenken in der Bevölkerung ändern. Das nutzt aber den derzeitigen Insassen der Hunde-KZ nicht. "Unser" Einsatzgebiet ist ja nun mal die Tötung in Slatina, weil uns das Schicksal auf diese Website verschlagen hat. Ich kann mir übrigens durchaus vorstellen, dass in Tötungen in anderen Landkreisen auch andere Zustände herrschen (ob nun besser oder schlechter sei dahingestellt). Wenn es uns gelingt, die Situation der Hunde in der Tötung in Slatina zu verbessern, ist doch zumindest für diese Tiere schon etwas erreicht. Natürlich wäre es schön, man könnte alle oder wenigsten den einen oder anderen herausholen (notfalls auch mit Bestechung). Aber wie wir an dem Beispiel der Hündin Senna sehen, sind die Tiere alle in einem fürchterlichen Zustand und benötigen erst einmal eine sehr kostspielige medizinische Versorgung und Unterkunft, bevor überhaupt an eine Vermittlung oder Ausreise auf Pflegestelle zu denken ist. Wie wollen wir das finanzieren?
Es wäre wünschenswert, einen Zwischenschritt zu finden - zwischen der zufälligen Rettung einzelner oder der politischen Lösung, wann immer die auch eintreten mag. In denke deshalb, es wäre ein guter Schritt, eine "Übereinkunft" mit dem Wachpersonal zu treffen, so dass jemand möglichst täglich die Tötung betreten kann, um die Hunde zu versorgen, damit diese extremen Unterversorgungen, die dazu führen, dass die Hunde sich gegenseitig umbringen und verletzten, aufhört und diese furchtbaren medizinischen Notfälle weitestgehend ausbleiben. Aber welche Person(en) vor Ort könnte(n) das sein? Und woher nehmen wir das Geld für das Futter? So wie ich es verstanden habe, ist selten genug Futter vorhanden und wir müssten es sicherlich auch noch selbst mitbringen. Täglich! Über viele Monate/Jahre (darauf müssten wir uns einstellen)! Für über 200 Hunde! Dabei schaffen wir es ja nur mühsam, das Geld für die Winter-Hundehütten, das monatliche Gehalt für den Arbeiter oder die Tierarztkosten für z.B. Senna zusammenzubringen. Und was sagt Gratiela dazu? Wieviele Hunde, die wir vielleicht aus der Tötung herausholen könnten, kann sie aufnehmen (räumliche und personelle Kapazität)? Gibt es jemanden in Slatina, der das "Gespräch" mit dem Wachdienst suchen kann und möchte, um auszuloten, was gehen kann?
Sicherlich erfinde ich hier gerade nicht das Rad neu. Die Tierschützer in Slatina und vom Pfotenfreundeteam werden diese Gedanken bestimmt auch schon zigmal durchgekaut haben. Also, wie können wir konkret helfen? Gibt es eventuell mal ein Vereinstreffen, an dem diejenigen, die aktiv mithelfen wollen, teilnehmen können, um die Situation noch einmal ausführlich zu diskutieren und konkreter zu werden, als es auf dieser Plattform des Gästebuchs möglich ist? Ehrlich gesagt widert mich der Gedanke zwar an, einen Wachdienst bestechen zu müssen und trotzdem täglich auf sein Wohlwollen angewiesen zu sein, aber was soll's. Manchmal muss man sich wohl auf ein gewissen Niveau herablassen und Fragwürdiges tun, um Gutes zu erreichen.

Kommentar:


Hallo Sabine,

wie Du schon geschrieben hast, ist dies nicht so einfach mit der Tötung. Es reicht leider nicht, zu versuchen dort Futter hinzubringen, was definitiv auch unsere finanziellen Möglichkeiten übersteigt, da neben dem Futter,die Hunde auch alle kastriert werden müßten, da sie sich sonst in der Tötung vermehren würden. medizinische Versorgung, Hundehütten ect. ,

Ein anderer großer Punkt ist, dass ja 5 Tage in der Woche neue Hunde dazukommen, die Tötung wäre sehr schnell überfüllt, man muß also auch dringend Plätze für diese Hunde finden. Es starben in den letzten Jahren dort ca 2000 Hunde jedes Jahr. Diese Aufgabe können wir leider nicht schaffen.

Es müßte sich ein größerer finanstärkerer Verein bereit finden, diese Tötung zu übernehmen und sich um all diese Dinge kümmern. Einige Tötungen konnten in Rumänien schon übernommen werden, aber wir schaffen dies personell und auch finanziell nicht. Wie Sie schon geschrieben haben, es ist derzeit nicht mal das Geld für den Arbeiter zusammen gekommen für den Oktober.

Wir können derzeit immer nur etwas in der Tötung helfen, sprich ab und an Hunde herauszuholen, wenn dies möglich ist. Gestern ist eine Hündin mit 9 Welpen zu uns ins Tierheim gezogen. Derzeit wird versucht noch 5 erwachsene Hunde, die mit der Mutterhündin zusammen an einer Schwesternschule gelebt hatten herauszuholen und eine Frau versucht einen kleineren braunen Hund, den sie auf der Straße versorgt hatte herauszubekommen.

Wir haben auch vor ein paar Tagen eine Hündin mit drei Welpen im Tierheim aufgenommen. Es erreichte Gratiela ein Notruf einer Frau, dass die Hundefänger schon da sind und die Hunde einfangen wollen. Wir konnten die kleine Familie zum Glück davor bewahren.

Jeder Hund der von der Straße geholt wird, wird auch vor dem Schicksal des Einfangens bewahrt. Aber unser Tierheim ist jetzt wirklich voll, mehr geht nicht mehr. Wir könnten noch die 6 Hunde aufnehmen, aber dann haben wir keinen Platz mehr für weitere Hunde.

Es ist schlimm, dass leider auch die gekennzeichneten kastrierten Hunde eingefangen werden, da diese Hunde ja definitiv nicht mehr zur Vermehrung beitragen.

Insgesamt müssen wir leider sagen, dass wir derzeit keine keine Lösung für die Tötung haben. Wir machen uns viele Gedanken darüber, aber wir wissen nicht, wie wir diesen armen Hunde dauerhaft helfen können.

Das Pfotenfreundeteam




(893) Margot Beumer
Mo., 3 November 2014, 10:09Uhr

Hallo liebe Pfotenfreunde,
die Idee von Renate finde ich zwar sehr lieb und gut, aber leider gibt es nicht nur in Slatina diese "Todeslager" und was ist mit den ganzen anderen armen Hunden in Rumänien? Denen müßte doch auch geholfen werden.Es müßte eine andere Lösung her und ich glaube das geht nur über die Öffentlichkeit und dann nur über die Politiker, denen in Rumänien das Handwerk zu legen. Leider sind es nur "Tiere" und die Politik ist nicht sonderlich daran interessiert was zu ändern, die Steuergelder fliesen ja, wohin habe ich das Gefühl ist egal. Die Öffentlichkeit müßte mehr aufgerüttelt werden.Wer hat gute Vorschläge, ich mache mit!!!
Hallo Chris, für mich ist es schon ein "kleines" Happy End, wenn ein Tier in guten Händen (auch vorübergehend nur Pflegestelle) ist und gesund gepflegt wird. Dann kommt das "große" Happy End. Viele liebe Grüße Margot

(892) Dirk
So., 2 November 2014, 19:34Uhr

Also habe ich das richtig verstanden,dass die Zustände in Tötungsstationen von Laune und Tagesverfassung der Arbeiter abhängig ist u.die Hunde denen schutzlos ausgeliefert sind??Das kann doch nicht wahr sein!!Ich will mir garnicht ausmahlen was dort abgeht.Vor allem denke ich,dass für Geld alles gemacht wird.Das ist korrupt.Für ein paar Scheinchen extra darf man zwei-drei Hundis mehr raus holen?Das ist doch ein Fass ohne Boden.Für die Zwei kommen fünf Hundis neu dazu.Ich frage mich warum hier nich nochmal richtig Stimmung gemacht wird.Das muss an die Öffentlichkeit .Das ist doch alles schon wieder in Vergessenheit geraten.Menschen die Einfluss haben müssen erneut dafür sensibilisiert werden. Kann denn nich nochmal ein Aufruf gestartet werden bzw.Medien-Fernsehen darauf aufmerksam gemacht werden?Ich stelle mir vor ,wenn Massen an Menschen -Tierschützer,tierliebe Rumänen dagegen angehen würden, hätte keiner dieser Bestien eine Chance! Lg

(891) beatrix
Sa., 1 November 2014, 20:09Uhr

hallo, mich würde interessieren wie es roby(rüden ab 50cm) geht;
man wollte ihn ja da es ihm im tierheim nicht mehr so gut ging auf eine pflegestelle geben(feb.2013);
konnte ihn aber leider nicht mitnehmen da er sich so in der box gebärdet hat;
seitdem wurde sein vermittlungstext nicht mehr ergänzt und mich würde jetzt interessieren wie es ihm geht;
würde mich über eine antwort freuen;
ihr macht auch sonst wirklich ganz, ganz tolle arbeit;

liebe grüße
beatrix

Kommentar:


Es tut uns leid, dass wir es nicht immer schaffen, ganz aktuell zu sein. Wir sind ja nur ein kleines Team und da bleibt manches einfach liegen.

Roby geht es nicht so gut. Vor ca 3 Wochen war er sehrt schwach und zitterte viel und fraß schlecht. Er mußte eingefangen werden, um in die Klinik gebracht zu werden. Zum Glück ließ er sich durch die Schwächung etwas besser einfangen, aber stressfrei war dies für ihn natürlich nicht.

Er ist Nierenkrank, seine Nierenwerte sind nicht mehr gut, er bekommt jetzt Spezialfutter und Medikamente, welches er beides zum Glück problemlos zu sich nimmt. Nierenfutter ist ja nicht wirklich sehr schmackhaft. Das Futter ist sehr teuer und wir würden uns freuen, wen wir finanzielle Unterstützung dafür bekommen könnten.

Ihm geht es jetzt wieder besser.

Robys Zwinger ist jetzt teilüberdacht worden und wir haben noch Paletten vor seine Hütte gelegt. Damit seine Lebensbedingungen im Zwinger besser sind. Er lebt mit Milla zusammen.

Ich denke, wenn er streessfreier eingefangen wird, wird er in der Box wahrscheinlich auch nicht so kämpfen. Er hatte einfach große Angst damals.

Das Pfotenfreundeteam


(890) Elke Horbach
Sa., 1 November 2014, 18:06Uhr

Hallo, Dirk, ich kann Sie voll und ganz verstehen. Als ich Bilder und Bericht von der geretteten Hündin sah, bekam ich eine solche Wut. Und die meisten anderen Hunde im gleichen Zustand in der Tötung! Man hat gar keine Lust aufWeihnachten und denkt ständig an die armen Hunde, die solch gefühllosen Menschen schutzlos ausgeliefert sind.
Kann nicht mal diese neu gegründete Tier Polizei etwas unternehmen oder ist das auch nur eine Schein Organisation? Es hieß doch, dass die ANSVSA die Horrorshelter unter die Lupe nehmen würde.
Danke an Euch Pfotenfreunde, dass Ihr macht, was möglich ist, um den Hunden zu helfen.
Liebe Gruesse
Elke

(889) Diana H.
Sa., 1 November 2014, 15:54Uhr
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Hallo Ihr Lieben,

ich habe eine Hündin besonders ins Herz geschlossen nämlich unsere ältere liebe Rosi. Ich wünsche Rosi, dass sie auch endlich ein Zuhause bekommt oder zumindest eine Pflegestelle. Wenn ihr irgend jemand wisst oder kennt der der älteren Dame eine Pflegestelle anbieten kann, dann meldet Euch doch bei uns. Rosi wird es besonders schwer haben diesen Winter im Tierheim. Sie leidet sehr durch die jetzt schon bestehende Kälte und Nässe. Ich drücke Rosi ganz fest die Daumen, dass sie jemand adoptiert und lieb hat.

Viele Grüße Diana

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